Sonntagszopf

von | 3. Dezember 2017

Schon seit der Kindheit gibt es am Sonntag einen Zopf zum Brunch. Der Duft ist einfach unvergleichlich. Warum sollten wir beim Campen darauf verzichten? Wir schaffen es zwar nicht jedes Wochenende einen Zopf zu backen aber ab und zu muss das sein.

Zutaten

  • 500 Gramm Zopf- oder Weissmehl
  • 3/4 Esslöffel Salz
  • 20 Gramm Hefe (resp. Trockenhefe für 500gr Mehl)
  • 1 Teelöffel Zucker
  • 60 Gramm Butter (nicht eiskalt)
  • 3 Deziliter Milch (lauwarm)
  • 1 Ei, verklopft

Zubereitung

  • Alle trockenen Zutaten zusammen in eine Schüssel geben und rühren. So verteilt sich die Hefe, das Salz und der Zucker besser im Mehl.
  • Butter in Stücken dazugeben und mit der Milch übergiessen. Anschliessend alles gute 10 Minuten verkneten, bis der Teig innen luftig wirkt. Dabei den Teig immer wieder dehnen und zusammenrollen.
  • Anschliessend in der Schüssel ca. 90 Minuten aufgehen lassen und dabei die Schüssel mit einem feuchten Geschirrtuch abdecken. Der Teig sollte anschliessend etwa doppelt so gross sein. Wenn du also in kälteren Regionen unterwegs bist, kann das ganze auch mal drei Stunden dauern (oder der Zopf wird halt nicht so fluffig…)
  • Den Teig in drei gleich grosse Stücke teilen und ca. 50 bis 60cm lange Würste formen. Anschliessend den Zopf wie in den Bildern gezeigt mit drei Strängen flechten und im Origo sauber anrichten. Zu guter letzt den Zopf mit dem zerklopften Ei zwei mal bestreichen.
  • Wenn du genügend Zeit hast, dann lass den Teig so nochmals abgedeckt 30 Minuten aufgehen und geniesse in der Zwischenzeit einen Cuba Libre.
  • Backen: Im Origo auf dem Omnia Spirituskocher ca. 45 Minuten. Ich verwende dabei die Silikoninnenform, dann muss ich weniger putzen… Dabei die Hitze nach ca. 5 Minuten etwas reduzieren. Wenn du dem Zopf auf den Boden klopfst, sollte er etwas hohl tönen (nicht den Zopf auf den Boden klopfen!).

Und auftischen

Wir geniessen den Zopf am liebsten zum Sonntagsbrunch mit Butter, Confiture, Käse, Nutella, etc. Meistens überlebt aber nicht der ganze den Abend davor, da lauwarmer Zopf noch viel besser schmeckt 😉 .

Än guete mitänand!

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