Chäs-Chnöpfli

von | 24. Dezember 2017

Weihnachten in Argentinien bedeutet zwar primär Rindfleisch aber dazu braucht es doch immer noch eine Beilage. Daher gab es wieder einmal Käsespätzli oder eben Chäs-Chnöpfli. In der traditionellen Version von Mama Häfliger gratiniert mit viel Parmesan dazwischen schmecken sie noch mucho mas besser als einfach pur!

Zutaten

  • 300 Gramm Weissmehl
  • 3/4 Teelöffel Salz
  • 0.75 Deziliter Milch
  • 0.75 Deziliter Wasser
  • 3 Eier
  • Grosser Topf mit gesalzenem Wasser
  • 100 Gramm Parmesan gerieben

Zubereitung

  • Mehl und Salz in einer Schüssel trocken mischen.
  • Eier, Milch und Wasser in einem separaten Gefäss verrühren und zum Mehl giessen (behalte noch einen halben Dezi zurück). Mit einer Kelle mischen bis der Teig  glänzt und Blasen wirft. Von der restlichen Flüssigkeit nur noch so viel dazugeben das der Teig «zähflüssig» bleibt, sonst gibt es bei Schritt zwei eine riesen Sauerei 😉 .
  • Den Teig ca. 30 Minuten zugedeckt ruhen lassen.
  • Spaghettipfanne mit Wasser füllen und zum Sieden bringen und salzen.
  • Den Chnöpfliteig portionenweise mit einem Löffel auf ein Schneidebrett giessen und mit dem nassen Messerrücken schmale Teigstücke in das siedende Salzwasser streifen. Das Messer ab und zu ins Salzwasser tauchen, dann bleibt weniger Teig daran kleben.
  • Jeweils nur so viele Chnöpfli auf’s Mal sieden, wie auch Platz haben. Sobald sie an die Oberfläche steigen, kann man sie mit einem Sieb herausschöpfen, abtropfen lassen und in der Omniaform verteilen.
  • Wenn wieder eine Lage im Omnia verteilt ist, diese mit viel Käse abstreuen.
  • Backen: Bei voller Hitze (auf dem Spirituskocher) liessen wir die Chäs-Chnöpfli ca. 30 Minuten gratinieren. Der Käse sollte verlaufen sein und eine schöne braune Kruste bilden. Die Chnöpfli an sich müssen ja nicht mehr gar werden…

Und auftischen

Dazu passen Saftplätzli von glücklichen argentinischen Rindern und nach Wahl etwas grüner Salat.

Än guete mitänand!

Eigentlich sollte diese Menge für vier Personen als Beilage reichen. Schlussendlich haben wir aber zu zweit die ganze Omniaform geleert – und es gab nicht etwa zu wenig Saftplätzli dazu…

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