Vier Länder an einem Tag

von 23. Mai 2017

Aus der Schweiz, über Deutschland nach Frankreich…

Montag, 22. Mai 2017

Nachdem wir in Frankreich auf einem Camping übernachtet haben – für lange Zeit ein letztes Mal in unserem Landy – standen wir frühmorgens um 8 Uhr im Frachthafen von Basel, um unsere Black Lady im Container auf die Reise zu schicken.

Doch leider wurde der bestellte Container nicht zeitgerecht geliefert…! Die Container-Verladefirma musste also schnell noch einen bei der Container-Vermietungsfirma organisieren – er komme dann so etwa um 10 oder 11 Uhr. «Na super!», dachten wir uns, «Das fängt ja gut an!» Wir mussten um 13 Uhr am Flughafen in Basel sein; das konnte also knapp werden mit dem Verladen und per Tram zum Flughafen fahren.

Schlussendlich kam dann unser Container endlich um 11 Uhr an und wir konnten mit dem Verladen beginnen. Der Agentur, über welche wir gebucht haben, war das überhaupt nicht recht und so fuhr uns eine Mitarbeiterin höchstpersönlich direkt an den Flughafen. Das war wirklich ein super Service! Muchas gracias Señora Trächslin-Porres!

…und ab nach Amsterdam!

22. – 23. Mai 2017

Amsterdam: Die Stadt des Sex und der Drogen. Ich war vor Jahren schon mal in Amsterdam: Als Jugendliche auf einer Interrail-Tour. Meine Erinnerungen beschränken sich hauptsächlich auf Schaufenster mit Prostituierten, Coffee-Shops, sowie Hunger weil wir kein Geld mehr hatten (aber das ist eine andere Geschichte).

Die Schaufenster und die Coffee-Shops existieren natürlich immer noch und gehören einfach zu Amsterdam dazu. Doch genauso gehören die Kanäle (genannt Grachten), die Massen an Velofahrern, die Hausboote, sowie der Lifestyle der Amsterdamer dazu. Und das hat uns wirklich total gut gefallen und uns sehr beeindruckt.

Die Amsterdamer leben mit den Kanälen, einige sogar auf ihnen. Sie wohnen in Hausbooten und man sieht alles mögliche; vom uralten, moosbewachsenen Kahn, bis zum top modernen Hausboot. An lauen Sommerabenden machen sie es sich entweder auf ihren Treppen vor den Häusern oder am Rande der Grachten oder auf dem Deck der Hausboote bequem. Überall sieht man Leute gemütlich ein Glas Wein trinken oder sogar grillieren. Oder sie fahren mit Freunden auf Booten durch die Kanäle, hören Musik oder machen sonst Party, Echt total relaxt und alles mitten in der Stadt. Nebst den Massen an Touristen, welche sich vor allem Nachts durch die Gassen des Rotlichtmillieus schieben, lebt und pulsiert diese Stadt auch durch die Einwohner. Sehr einladend und inspirierend. Wir kommen gerne wieder!