Highlights aus Paraguay

Paraguay entdecken

Über Paraguay weiss und hört man bei uns oftmals nicht viel. Entsprechend wird ihm auch von Durchreisenden eher wenig Beachtung geschenkt. Dennoch hat das Land einige Highlights zu bieten. Nachdem wir schon den Chaco ausgiebig kennen gelernt hatten, wollten wir auch noch den Süden und Osten entdeckten. Aus unserer Sicht hat es sich auf jeden Fall gelohnt.

Camping «Hasta la Pasta»

Dies ist ein Overlander Treffpunkt, welchen man einfach nicht verpassen darf. Es hat eigentlich immer mehrere Reisende auf Platz, mit denen man gemütliche Abende an der Feuerstelle machen kann. Oder wenn das Wetter heiss genug ist, sorgt der Pool für Abkühlung. Zum Essen gibts hausgemachte Pastas aus der Nudelfabrik von René und Marion, bzw. zur Zeit von Regula oder man deckt sich am Samstag am Markt mit Käse, Fleisch und Brot ein. Und auch sonst kann man hier schnell mal ein paar Wochen verhangen und anspannen. Genau so ging es uns jedenfalls. Denn wir blieben schlussendlich über drei Wochen hier hängen und trafen alte und neue Bekannte an.

Der letzte Urwald

Bei der Familie Hofstetter durften wir eines der letzten Stücke Paraguayischer Urwald erforschen. Hans uns seine Frau sind aus der Schweiz und betreiben schon seit 40 Jahren hier Landwirtschaft. Zusammen mit dem WWF versuchen sie nun auf ihrem Gebiet den restlichen Urwald zu erhalten. Denn früher war hier alles mit Dschungel bedeckt und wurde in den letzten Jahrzehnten bis auf ca. 7% gerodet. Keine leichte Aufgabe, da sie ständig mit Holzraub, Wilderei und Drogenanbau konfrontiert werden.

Danach durften wir noch einen Blick hinter die Kulissen einer Matefabrik werfen. Der Mate, bzw. der Téréré ist hier ein Nationalgetränk und es war interessant zu sehen, wie dieses Teekraut produziert wurde. Leider durften wir nicht wirklich Fotos von der Produktion machen.

Die Ruinen der Jesuiten

Im 17. und 18 Jahrhundert kamen viele Jesuiten nach Paraguay und errichteten monumentale Anlagen, sogenannte Jesuitenreduktionen, um die indigene Bevölkerung zu missionieren. Die Ruinen von drei solchen Missionen sind wir besuchen gegangen.  Die grösste von ihnen, die «Trinidad del Paranà» konnten wir sogar noch bei Nacht, mit einer eindrücklichen Licht- und Musikshow besichtigen.

Staudamm Itaipu

Das Itaipu Binacional ist (je nach Statistik) das grösste oder zweitgrösste Wasserwerk der Welt. Es wurde von Paraguay und Brasilien zusammen gebaut und deckt ca. 75% des paraguayischen, sowie ca. 15% des brasilianischen Strombedarfes ab. Die Anlage ist riesig und kann nur per Car besichtigt werden. Wir hatten jedoch Glück und konnten es sowohl tagsüber wie auch nachts besichtigen.

2 Kommentare

  1. Schöne Bilder, guter Text. Ich hoffe ihr habt gutes Wetter. Grüsse Karlheinz

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    • Vielen Dank Karlheinz! Du warst ja selbst Teil davon. 😊

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