Offroad Paradies

Ein Schlaraffenland für die Augen

Wir nehmen euch mit auf eine Reise ins Wunderland. Die Gegend im Nordwesten von Argentinien ist für Offroader und Wüstenliebhaber das Paradies. Die Landschaft ist extrem abwechslungsreich. Dass es so viele verschiedene Felsformationen gibt und dann noch so bunt, war uns nicht bewusst. Es sieht aus wie Teig in verschiedenen Stadien. Mal ein glatt modellierter Kegel. Dann ein Topf voll weich geschlagene Butter. Oder ein Hügelzug voll Krümelteig. Zum Dessert Häufchen aus Marmorcreme oder Schokoladfespitzen, bestäubt mit Puderzucker… Das reinste Schlaraffenland!

Mehrere Tage lang suchten wir uns den Weg durch Flüsse, fuhren auf Berge hoch, durchquerten Wüsten auf Hochplateaus und badeten in Thermalpools. Für uns – neben der Lagunenroute in Bolivien – das absolute Highlight unserer Reise!

Der Tag der Flussdurchquerungen

Der Weg von Fiambala zum Dorf «Las Papas» führt durch ein langes Tal, welches gleichzeitig ein Flussbett ist. Wir suchten unseren Weg durch unzählige Flussfurten, an in der Sonne glänzenden Pampasgräsern vorbei und über staubige Pisten. Offroad pur. Und das Auto wurde auch grad sauber.

Der abwechslungsreichste Tag

Nach dem kleinen Dorf «Las Pampas» mitten im Nirgendwo, steigt der Weg steil an. Hier muss man schwindelfrei sein und einen starken Motor haben. Doch unsere Lady kraxelt zuverlässig in die Höhe. Nach einem Bad in einer Thermalquelle geht es auf ein Hochplateau mit sandigen Pisten. In einer Lagune entdecken wir noch einige Flamingos. Vorbei an in der Sonne weiss strahlenden Bimssteinen, tauchen wir gegen Abend ins schwarze Land «Mordors» ein.

Der Tag der Überraschungen

Weite, teils kahle Ebenen erwarten uns am dritten Tag. Und immer wenn wir denken, jetzt war’s das mit den eindrücklichen Gegenden, fahren wir in ein gelbes Tal hinein oder es öffnet sich eine riesige Salar vor unsern Augen.

Der Tag mit Simon auf Steinesuche

Simon Morales ist ungefähr 60 Jahre alt und lebt schon sein ganzes Leben lang bei den Thermalquellen in den Bergen. In dem kleinen Naturpool sitzend überblickt man seine grüne Oase, die auf eine weite Salzebene hinausläuft. Er wollte unbedingt Lavasteine suchen auf der andern Seite der Ebene. Also taten wir ihm den Gefallen und fuhren über die Salar auf die andere Seite. Dort kraxelten wir auf Berghängen herum und halfen ihm, die schönsten Lavakreationen zu suchen. Am Schluss war das Auto voll gepackt mit Simons Ausbeute und er strahlte wie ein Kind. Zusammen mit den Teigwaren die er mit glänzenden Augen entdeckte und wir ihm noch schenkten, war für ihn wohl Weihnachten und Geburtstag zusammen. Wir kamen zwar nicht weit an diesem Tag, doch gingen wir mit einem Lächeln zu Bett.

Der Wellblech-Tag

Das war ein Tag, der nicht allzu vielversprechend begann. Weite, etwas eintönige Ebenen. Und das schlimmste; fast den ganzen Tag nur Wellblechpisten! Doch dann, nach der Mittagspause bei drei salzigen Wasserlöchern, erwartete uns plötzlich eine Gegend aus faszinierenden Gesteinsformationen. Zum Schlafen verschwanden wir dann von der Ebene und tauchten in einem kleinen Cañon unter.

Der tierische Tag

Der 6. Tag bot leider nicht mehr so viel spektakuläres. Zudem kamen wir zunehmend zurück in die Zivilisation. Wir beobachteten jedoch einige tierische Kuriositäten. Und zum Schluss führte uns die Strasse noch über die «Salar Grande», welche schon sehr an die Salar der Uyuni erinnert, einfach nicht so gross.

Der Tag der farbigen Berge

Das touristische Dorf «Purmamarca» ist berühmt für seine farbigen Berge. Und diese sind tatsächlich spektakulär. Am gleichen Tag zogen wir noch etwas weiter nordwärts und wanderten durch eindrückliche rote Felsen und Cañons. Diese Gegend ist einfach wunderschön!

3 Kommentare

  1. Hey Ihr beiden Vagabundos…:-) also, bisher waren es ja alles tolle Fotos! Aber die hier…. Manno, da fragt man sich ernsthaft warum man noch zu Hause rumsitz:-) im ernst, definitiv sind eure Bilder ein Grund um diese Gegend selber zu erkunden. Und ich bin mir sicher das ihr noch mehr davon habt:-) gute Reise weiterhin……

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    • Klar haben wir noch mehr… Tonnenweise!!! Aber wir wollten euch ja nicht gleich überfordern. 😉 Denn wir waren es fast: zuerst beim Bestaunen und danach beim Aussortieren der viiiieeeelen guten Fotos. 🤪

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  2. Unglaublich schön! Was kann man noch sagen!? Lo disfrutamos con ustedes. Besitoooo! 🙂

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