In den Ruinen sitzen und den Wolken zuschauen

Berge, soweit das Auge reicht

Das nördliche Hochland von Peru bietet vor allem eines: Berge, Berge und nochmals Berge. Aber auch tolle Aussichten, kurvige Bergstrassen und viele historische Ruinen. Wir haben einiges davon besucht und waren teils sehr beeindruckt.

Wasserfälle

Der Wasserfall in Gocta galt mit seinen 771 Metern Fallhöhe bis vor kurzem als der drittgrößte der Welt. Bis in der Nähe der Wasserfall Yumbilla gefunden wurde, welcher knapp 900 m Fallhöhe hat. Eine Wanderung zum Gocta Wasserfall und der Besuch eines Kleineren waren im wahrsten Sinne erfrischend.

Kuelap

Kuelap ist eine der wichtigsten Hinterlassenschaften aus der «Chachapoya»-Zeit. Die Festung wurde in den Jahren 800 und 1300 n. Chr. gebaut und konnte bis zu 2000 Menschen beherbergen (Quelle Wikipedia). Die Ruinen-Stadt thront bis heute majestätisch auf ca. 2900m auf einer Bergspitze. Kuelap war eine Stadt für Gelehrte und Künstler und viele Pilger kamen von weither um sie zu besuchen. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

Revash

Revash sind kleine Lehmhäusschen an einer steilen Felsenklippe, welche als Katakomben benutzt wurden. Hier wurden die Toten als Mumien aufbewahrt. Ähnliche Arten von Katakomben wurden überall in dieser Gegend gefunden. Ein grosser Fund an Mumien kann man im Museum von Leymebamba anschauen, was wirklich eindrücklich ist.

Santuario Virgen del Rosario

In einem kleinen unscheinbaren Dorf steht eine Kirche. Diese Kirche ist über und über verziert mit Mosaiken. Eindrücklich! Unbeschreiblich! So etwas habe ich noch nie gesehen. Ich konnte einfach nur noch staunen. Offenbar ein Projekt in Zusammenarbeit mit Künstlern aus Italien.

Kuntur Wuasi

Eine weitere kleine aber interessante Ruine irgendwo in den Bergen. Wir waren ganz alleine und genossen die Ruhe und die Aussichten und sinnierten über längst vergangene Zeiten.

Quinden alto

Ein kleines Dorf in den Bergen, in dem wir übernachtet haben. Nachdem wir stundenlang über sehr schlechte Bergpisten gefahren waren, versuchten wir via eine kleine Strasse wieder ins Tal zu gelangen. Unterwegs trafen wir auf dieses Dorf, wo sie uns sehr herzlich empfingen und wir auf dem Dorfplatz übernachten durften.Wir waren natürlich die Attraktion und das halbe Dorf kam zum Plaudern vorbei und zeigte uns alles. Es war eine sehr schöne und herzliche Erfahrung. Am nächsten Tag fuhren wir sehr, sehr langsam und vorsichtig über die schmalen Pisten wieder hinunter ins Tal.

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