Käsekuchen

von | 5. März 2018

Die Grenze zwischen Argentinien und Chile ist wieder einmal mehr überquert und entsprechend sieht es in unserem Auto verpflegungstechnisch etwas mager aus. Also gut, gehen wir halt noch einkaufen. Und was sehen meine Augen bei den Milchprodukten? Eine unscheinbare orange Verpackung aber der Inhalt hat es in sich. Eine Käsemischung und schon geraffelt! Kurz entschlossen musste am Abend wieder mal ein typischer Schweizer Käsekuchen (Käsewähe geht auch noch aber nicht Cheese Cake!) gebacken werden.

Zutaten

  • 100 Gramm Weissmehl
  • Etwas Salz
  • 40 Gramm Butter (direkt aus der Kühlbox)
  • ½ Deziliter Wasser
  • 300 Gramm Käsemischung gerieben (oder irgend ein feiner Käse und den dann selber raffeln)
  • ½ Esslöffel Weissmehl
  • 1 Deziliter Rahm
  • ½ Deziliter Milch
  • 1 Ei
  • Etwas Salz und Pfeffer
  • 3 Cherrytomaten

Zubereitung

  • Für den Teig das Mehl mit dem Salz in einem Topf mischen.
  • Die kalte Butter in kleine Stücke geschnitten zum Mehl geben und mit den Händen zerkrümeln. Die  ganze Mischung sollte am Schluss etwa die Konsistenz von nassem Sand haben.
  • Anschliessend noch das Wasser dazu giessen und mit dem Teigschaber vermischen.
  • Zum Schluss den ganzen Topf für eine halbe Stunde in die Kühlbox oder in den Schnee stellen, so dass der Teig etwas fester wird.
  • Die Tischplatte mit etwas Mehl bestäuben und den Teig ca. 3 Millimeter dick auswahlen. Bei uns hat sich die Olivenölflasche als praktisches Wahlholz erwiesen. Den Teig dabei immer wieder von der Arbeitsfläche lösen und etwas Mehl darauf verteilen, dann klebt er am Schluss nicht so brutal fest… Am Schluss sollte der Teig etwa 5 Zentimeter grösser sein als der Durchmesser des Omnias.
  • Den Teig auf dem Omnia platzieren und in der Mitte ein Loch von ca. 2 Zentimeter Druchmesser herausschneiden. Anschliessend den Teig sorgfältig bis auf den Boden runterdrücken. So ergibt sich aussen wie innen ein aufstehender Rand von etwa 3 Zentimeter.
  • Bevor es weitergeht den Teig rundherum grosszügig mit einer Gabel einstechen.
  • Den geriebenen Käse auf dem Teig verteilen.
  • Für den Kuchenguss alle Zutaten mit einem Löffel oder Schneebesen vermischen und anschliessend gleichmässig über den Käse giessen.
  • Die halbierten Cherrytomaten darauf verteilen, Deckel drauf et voilà.
  • Backen: Auf dem Herd die ersten paar Minuten auf voller Leistung einheizen, anschliessend für ca. 30 Minuten bei mittlerer Hitze backen, bis sich eine hellbraune Kruste gebildet hat.

Varianten

Wenn du keine Tomaten magst, dann lass die einfach weg. Wenn du bei diesem Gericht das Fleisch vermisst, dann mische den Käse mit Speckwürfeli und falls dir wieder mal zum Heulen ist, dann hacke eine Zwiebel klein und misch die Stückchen und die Tränen darunter.

Und auftischen

Ein bunter Blattsalat wäre etwas wirklich gesundes dazu – muss aber nicht sein 😉.

Än guete mitänand!

Diese Menge reicht für zwei Personen. Wenn mehr davon essen sollen, kommst du nicht drum herum noch eine grosse Portion Salat auf den Tisch zu stellen… Oder du machst eineinhalb Mal so viel Teig und ziehst den Rand mehr als drei Zentimeter hoch (das gibt ein lustiges Gebastel aber es geht). Dann einfach entsprechend mehr Käse in der Form auftürmen und die doppelte Menge Guss darüber giessen.

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